Fertighausbau:
Darauf sollten Sie achten

Marles | Fertighaus Planen

Ein Fertighausbau-Projekt verlangt eine detaillierte Vorausplanung, damit es einfach und problemlos ablaufen kann. Wir, als Fertighausunternehmen, wissen das natürlich besonders genau und möchten Ihnen daher ein nützliches Hilfsmittel zur Beantwortung der wichtigsten Fragen im Vorfeld eines Haus-Projektes kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Marles-Checkliste für den Hausbau beinhaltet die wichtigsten Fragestellungen, die man sich vor dem Bau eines Hauses stellen sollte, da sie die gesamte Planung von Kosten bis Bauformen konkretisieren. Klicken Sie einfach auf den untenstehenden Link und laden Sie sich die Marles-Checkliste als PDF-Datei herunter.

Marles – Checkliste downloaden!

Zudem erklären wir Ihnen auf dieser Seite, welche Schritte Sie beim Fertighausbau erwarten und wie Sie sich optimal darauf vorbereiten können.

Zusätzlich bietet Marles aber in diesem Zuge auch noch einen weiteren kostenlosen Service: Den Baukosten-Check mit einem erfahrenen Marles-Profi. Einfach Termin anfordern und einer unserer Bauberater wird sich umgehend für die Vereinbarung dieses kostenlosen Beratungstermins mit Ihnen in Verbindung setzen.

Hausbau planen – in kleine Schritte eingeteilt

Der Fertighausbau ist auf den ersten Blick eine mächtige Hürde. Begonnen mit der Grundstücksfindung und der Entscheidung für das passende Fertighaus zieht es sich über das Finanzierungspaket bis hin zur Innenraumgestaltung. Damit das Projekt ‚Fertighausbau‘ zu einer überschaubaren Aufgabe wird und in der Kalkulation nichts schief geht, empfiehlt es sich die Hausbau-Planung in kleineren Schritten anzugehen.

Das Aussehen steht im Mittelpunkt des Fertighausbaus

Damit aus einem Fertighaus ein eigenes Daheim werden kann, sollten sich alle Bauherren einig über das Aussehen werden. Möchten Sie ein Spitz- oder Walmdach, eine Terrasse oder lieber einen Balkon?

Das Aussehen ist sehr stark abhängig vom Fertigbau-Typ. Vor den genannten Details stellt sich die grundsätzliche Frage: Bungalow, Stadtvilla, Blockhaus oder Kleingartenhaus? Lieber modern oder klassisch? Entscheidend kann hier auch die Größe des Grundstückes sein. Denn ein Kleingartenhaus braucht im Vergleich zu einem Bungalow nur sehr wenig Platz.

Ebenso wichtig – die Wahl der Fassade. Nicht nur im Hinblick auf das Material, sondern auch auf die Farbgestaltung. Knallig oder lieber naturbelassen? Hier entscheidend – gibt es eigentlich eine Farbvorgabe durch die Gemeinde?

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Den Hausbau planen: Brauche ich einen Keller?

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Neben dem Aussehen ist auch die Frage nach dem Keller eine entscheidende. Ein Keller hat in der Tat einige Vorteile und kann somit eine nützliche Ergänzung zum eigenen Zuhause darstellen. Denn ein Keller bietet zusätzlich Stauraum oder sogar Wohnraum.

Doch sollten für den Keller auch zusätzliche Kosten mit einkalkuliert werden. Denn dann sind für die untere Etage trockenere Voraussetzungen notwendig. Dies wird bewerkstelligt durch Dämmwände und Abdichtungen. Auch die Kellerdecke muss gedämmt werden, damit spätere Kosten aufgrund von starkem Energieverlust vermieden werden können.

Insgesamt bedeutet ein Keller folglich ein Mehr an Kosten. Denn auch anfallende Erdarbeiten fallen ins Gewicht. Um diese genauer einschätzen zu können, ist ein Bodengutachten vorab empfehlenswert.

Dieses gibt auch Aufschluss darüber, ob ein Kellerbau bei den gegebenen Bodenbedingungen überhaupt umsetzbar ist. Falls der Stand des Grundwassers bedenklich ist, muss zusätzlich auch eine Wanne zur Abdichtung eingebaut werden.

Falls Sie Ihren Keller gewerblich nutzen möchten, gelten überdies noch zusätzliche Bestimmungen. Dann muss die Kellerdecke mindestens 2,50 m an Höhe betragen. Sowohl bei der gewerblichen als auch bei der wohnlichen Nutzung fallen Unterhaltungskosten für Heizung und Strom an. Auch diese sollten als langfristige Kostenquelle mit berücksichtigt werden.

Dennoch; ein Keller bringt einige Vorteile mit sich. Unter den Marles Fertighäusern finden sich einige Modelle, bei denen der Keller als Aufpreis angeboten wird. Gerne beraten wir Sie auch zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Das Herzstück des Fertighausbaus: das Grundstück

Wenn Sie sich zum Fertighausbau entscheiden, haben Sie die Entscheidung für das Grundstück eventuell schon längst getroffen. So oder so stehen Sie irgendwann vor der Frage, wo finde ich eigentlich das passende Grundstück für mein Bauvorhaben?

Möglichkeiten ein Grundstück zu finden

Ihr Traumgrundstück können Sie von unterschiedlichen Anbietern erhalten. Zum einen gibt es den Privatbesitzer, dieser verkauft sein Bauland meist aus privaten Gründen. Hier ist es immer hilfreich, wenn die Chemie zwischen Käufer und Verkäufer stimmt. Denn dann erfahren Sie als Käufer meist entscheidende Details zum Grundstück, zur Nachbarschaft, etc.

Immobilienmakler suchen professionell und innerhalb ihres fachlichen Netzwerks nach Grundstücken. Das nimmt Ihnen als Bauherr viel Arbeit und Zeit ab. Zeit, die Sie in andere Planungen stecken können, zum Beispiel in die Wahl des richtigen Fertighauses. Doch müssen Sie dem Makler eine Vermittlungsprovision bezahlen, die von Region zu Region variieren kann. Ebenso uneinheitlich geregelt ist, ab wann eine solche Provision fällig ist. Hier sollten Sie darauf achten, ob der Makler einem Verband angeschlossen ist und ob er Geschäftsbedingungen aushändigen kann.

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Wichtig ist, dass Sie sich bei der Wahl des Grundstückes genügend Zeit nehmen. Denn das Herzstück beim Fertigbau ist und bleibt das Grundstück. Nehmen Sie sich deshalb dafür ausreichend Zeit und nehmen Sie mehrere Grundstücke sorgfältig unter die Lupe.

Wichtige Aspekte beim Grundstückskauf

Das Wichtigste beim Fertighausbau ist die Lage, in der die Immobilie erbaut werden soll. Für viele Bauherren ist ein Fertighaus eine Geldanlage und ein ‚Daheim‘ auf Lebenszeiten. Neben der Aussicht auf eine ruhige Lage bei guter Anbindung sollte auch das nachbarschaftliche Verhältnis stimmen. Dennoch sollten Sie beachten, beim Grundstückskauf geht es fast nie ohne Kompromisse, egal ob im Hinblick auf Preis, Größe oder eben Lage.

Wenn Sie ein Grundstück in die engere Auswahl genommen haben, sollten Sie es zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten besichtigen. Begehen Sie unbedingt auch die nähere Umgebung. Achten Sie dabei auf Lärmkulisse, Nachbarschaft und umliegenden Straßenverkehr.

Der Bebauungsplan beim Fertighausbau

Es gibt nichts ohne Regelung. Auch beim Fertighausbau gibt es diese in Form eines Bebauungsplans, auch B-Plan genannt. Dieses Regelwerk gibt die bauliche und sonstige Nutzung eines Grundstückes in einem bestimmten Gebiet vor. Hieraus können Sie entnehmen, ob, wie viel und was Sie darauf bauen dürfen. Dieser Bebauungsplan wird aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und von der jeweiligen Gemeinde beschlossen. Einsehen können Sie Ihren Bebauungsplan in der Gemeindeverwaltung oder im zuständigen Bauamt. Teilweise sind diese heutzutage auch online verfügbar.

Wichtige Begriffe aus dem Bebauungsplan sind:

Die Baugrenze

Sie ist optisch durch eine blaue Strich-Strich-Punkt-Linie definiert. Der abgegrenzte Bereich des Grundstücks darf bebaut werden. Die eingezeichnete Baufläche muss jedoch nicht komplett bebaut werden, hier können Sie unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsflächen frei darüber verfügen. Darüber hinaus dürfen Sie jedoch nicht bauen.

Die Flurstücksnummer

Jedes Flurstück erhält eine eigene Flurstücksnummer. Die Vergabe erfolgt entweder durch eine Kombination aus einer Zahl und einem Buchstaben oder aus einer Kombination von zwei Zahlen. Die Flurnummer dient zur Erfassung im Grundbuch bzw. Liegenschaftskataster.

Das Baufenster

Ein im B-Plan von vier Linien umschlossener Bereich wird Baufenster bezeichnet. Innerhalb dieses muss sich das Gebäude befinden.

Die Grundstücksgrenze

Wie der Begriff erkennen lässt, beschreibt die Grundstücksgrenze auch die Eigentumsgrenze. Zugleich muss sie auch immer der Flurstücksgrenze entsprechen. Das Grundstück kann jedoch auch aus mehreren Flurstücken bestehen.

Die Baulinie

Ist eine Baulinie im Plan vermerkt, muss entlang dieser gebaut werden. Ziel dabei ist dadurch eine einheitliche Häuserflucht in der Straße zu verwirklichen.

Wichtige Behördengänge beim Hausbau Planen

Bereits während der Hausbau-Planung stehen einige Behördengänge an. Nicht immer ganz einfach für die Bauherren. Welche Behörde ist überhaupt zuständig bei einem Vorhaben wie dem Fertighausbau?

Immer eine gute Anlaufstelle ist die Baugenehmigungsbehörde. Diese muss die Anträge zum Fertighausbau genehmigen. Das heißt, hier stellen Bauherren einen Antrag. Bis zur Genehmigung können in manchen Gemeinden einige Monate verstreichen. Verzichten Sie hier auf ständiges Nachfragen. Achten Sie in der Umzugsplanung aber unbedingt darauf, die Zeit bis zur Genehmigung großzügig einzuplanen!

Auch das Finanzamt müssen Sie einschalten. Dieses berechnet die Grundsteuer. Anders gesagt, auch das Finanzamt verdient an einem Fertighausbau ordentlich mit. Hier sollten Sie also auch die Kosten mit einrechnen.

Ganz am Ende – also nach dem Fertighausbau steht noch der Gang zur Meldebehörde an. Hier müssen Sie als Bewohner Ihre neue Meldeadresse angeben.

Als erfahrene Bauträgerfirma stehen Ihnen unsere Marles Berater selbstverständlich gerne bei Behördengängen zur Seite.

Wichtige Papiere für den Fertighausbau

Um einen Bauantrag zu stellen, ist es wichtig, alle erforderlichen Unterlagen vollständig und unterschrieben, fristgerecht einzureichen. Fehlt etwas, kann sich der Vorgang der Genehmigung unnötig in die Länge ziehen. Bei dem anfallenden Papierberg kann ein Bauherr schon schnell den Überblick verlieren. Zusätzlich können die erforderlichen Unterlagen auch noch je nach Baubehörde variieren.

Die wichtigsten Aspekte zum Bauantrag im Überblick:

  • Bauvorlageberechtigung: Für die Verfassung eines Bauantrags ist eine Bauvorlageberechtigung notwendig. Über diese verfügen Architekten (mit Eintrag in der Architektenkammer) oder Bauingenieure.
  • Bauzeichnungen des geplanten Bauvorhabens (im Maßstab von 1:1000): diese werden um einen Lageplan ebenfalls im Maßstab 1:1000 vom zuständigen Katasteramt ergänzt.
Marles | Kosten des Wunschauses
  • Zeichnungen über den sogenannten Entwässerungsplan mit Aussagen zur Abwasserentsorgung und Ableitung von Schmutz- und Regenwasser.
  • Detaillierte textliche Beschreibungen zum geplanten Vorhaben: diese müssen so detailliert wie möglich sein, da sie später als Vertragsgrundlage dienen und festlegen welche Leistungen von Architekten bzw. der ausführenden Firma tatsächlich erbracht werden müssen.
  • Berechnungen zur bebauten Grundstückfläche, dem umbauten Raum, der Geschossflächen- und Grundflächenanzahl.
  • Angaben zur Wohn- und Nutzfläche.
  • Schätzung der Rohbau- und Gesamtkosten.
  • Technische Nachweise: statischer Nachweis (Standardsicherheitsnachweis), Wärmeschutznachweis, teilweise auch zum Schallschutz.

Wichtig ist, dass Sie alle Unterlagen in doppelter Form einreichen. Nach erfolgreicher Einreichung aller erforderlichen Unterlagen erhalten Sie Bescheid, ab wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können.

Genehmigung des Fertighausbaus

Nach Einreichung des vollständigen Bauantrags heißt es für Sie als Bauherr zunächst einmal warten. Die Baugenehmigung hängt dann von der Prüfung der zuständigen Bauaufsichtsbehörde ab.

Nach Erteilung der Baugenehmigung muss innerhalb einer bestimmten Frist mit dem Bau begonnen werden. Falls diese nicht eingehalten wird, erlischt die erteilte Baugenehmigung. Das gleiche gilt auch bei einer längeren Unterbrechung des Fertighausbaus. Sollte einer der Fälle zutreffen, haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Fristverlängerung zu stellen.

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